Trading-Lexikon

    Stop-Loss

    Von David Warney · aktualisiert am 06. November 2026

    Definition

    Ein Stop-Loss ist eine Order, die eine Position automatisch schließt, sobald der Kurs ein vorher festgelegtes Niveau erreicht. So wird der mögliche Verlust eines Trades begrenzt.

    Ein Stop-Loss ist eine Verkaufs- oder Kauforder, die erst ausgelöst wird, wenn der Kurs ein bestimmtes Niveau erreicht. Bei einer Long-Position liegt er unter dem Einstieg, bei einer Short-Position darüber. Läuft der Markt gegen dich, wird die Position automatisch geschlossen.

    Wozu dient ein Stop-Loss?

    Er legt vor dem Trade fest, wie viel du maximal verlieren willst. Damit nimmt er dir die Entscheidung im Stress ab und ist die Grundlage für eine saubere Berechnung der Positionsgröße.

    Wo wird er platziert?

    Viele Trader orientieren sich an Marktstrukturen, etwa knapp hinter einer Unterstützung oder einem Widerstand. Prüfe, ob dein Stop-Loss zur Schwankungsbreite des Marktes passt, damit er nicht schon durch normales Rauschen ausgelöst wird.

    Grenzen

    Bei schnellen Bewegungen oder Kurslücken kann die Order zu einem schlechteren Kurs ausgeführt werden als geplant. Das nennt man Slippage.

    Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Handelsempfehlung dar.