Hebel (Leverage)
Von David Warney · aktualisiert am 06. November 2026
Definition
Der Hebel erlaubt es, mit einem kleinen Kapitaleinsatz eine deutlich größere Position zu bewegen. Gewinne und Verluste wachsen dabei im gleichen Verhältnis.
Beim Hebel (englisch Leverage) stellt dir der Broker einen Teil der Positionsgröße zur Verfügung. Du hinterlegst nur eine Sicherheit, die sogenannte Margin. Ein Hebel von 1:30 bedeutet: Mit 1.000 € Margin bewegst du eine Position im Wert von 30.000 €.
Wie wirkt der Hebel?
Jede Kursbewegung wirkt auf die volle Positionsgröße. Steigt der Markt um 1 %, gewinnt die Position im Beispiel 300 €, also 30 % bezogen auf deinen Einsatz. Fällt er um 1 %, verlierst du genauso viel.
Regeln in der EU
Für Privatkunden begrenzt die europäische Aufsicht den Hebel bei CFDs, etwa auf 1:30 bei wichtigen Währungspaaren und niedriger bei anderen Märkten.
Worauf achten?
Entscheidend ist nicht der maximal mögliche Hebel, sondern wie viel du pro Trade tatsächlich riskierst. Prüfe vor jedem Trade, ob die Positionsgröße zu deinem Konto passt.
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Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Handelsempfehlung dar.